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15. März 2026

Fresha-Alternative für Studios (2026)

Wenn du ein Yoga-Studio, eine Tanzschule oder ein Fitness-Studio betreibst, bist du wahrscheinlich schon über Fresha gestolpert. Es ist einer der größten Namen in der Buchungssoftware — aber es wurde für ein komplett anderes Geschäftsmodell gebaut. Hier erfährst du, warum kursbasierte Studios eine speziell dafür gebaute Alternative brauchen.

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Fresha wurde für Termine gebaut, nicht für Kurse

Fresha startete 2015 als Shedul und wurde ursprünglich für Friseursalons und Barbershops entwickelt. Das Kernmodell sind Einzeltermine: ein Kunde, ein Dienstleister, ein Zeitfenster. Das funktioniert hervorragend für Salons, Spas und Personal Trainer.

Aber wenn du Gruppenkurse anbietest — Yoga, Pilates, Tanz, Keramik, Fitness — sind deine Anforderungen grundlegend anders:

  • Kapazitätsmanagement: Du brauchst 12 Plätze im 18-Uhr-Kurs, nicht ein Zeitfenster pro Stylist.
  • Wartelisten: Wenn ein Kurs voll ist, sollten sich Interessierte in eine Warteschlange einreihen und benachrichtigt werden, wenn ein Platz frei wird.
  • Guthaben-Pakete und Mitgliedschaften: Deine Preise basieren auf Kurspaketen (10er-Karte, Monats-Flatrate), nicht auf Einzelleistungen.
  • Wiederkehrende Kurspläne: Du unterrichtest jede Woche die gleichen Kurse zur gleichen Zeit, keine spontanen Termine.
  • No-Show-Management: Bei einem Kurs wirkt sich ein No-Show anders aus als ein verpasster Friseurtermin.

Fresha kann technisch einiges davon abbilden — aber du wirst Stunden damit verbringen, um sein terminbasiertes Design herum zu arbeiten. Es ist wie eine Tabellenkalkulation als Datenbank zu nutzen: möglich, aber schmerzhaft.

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Das Fresha-Preisproblem

Fresha wurde berühmt mit dem Versprechen „für immer kostenlos". Das hat sich geändert.

Der Wechsel von kostenlos zu kostenpflichtig

2023 führte Fresha verpflichtende Gebühren ein, die viele Unternehmen kalt erwischten:

  • 2,19 % + 0,20 € auf jede Online-Kartenzahlung — abgewickelt über Freshas eigenes Zahlungssystem (du kannst nicht dein eigenes Stripe nutzen)
  • 20 % Provision auf Neukunden vom Fresha-Marktplatz — bei deren erster Buchung
  • Gebühren für Massen-Nachrichten bei Marketing-E-Mails und SMS
  • Zusatzgebühren für Premium-Features wie erweiterte Auswertungen

Für einen Salon mit 5.000 €/Monat Kartenzahlungen sind allein die Abwicklungsgebühren 130 €/Monat — vor etwaigen Marktplatz-Provisionen oder Zusatzmodulen.

Du besitzt deine Zahlungsbeziehung nicht

Das ist der entscheidende Punkt. Bei Fresha laufen alle Zahlungen über deren proprietäres System. Du kannst kein eigenes Stripe-Konto verbinden. Das bedeutet:

  • Höhere Abwicklungsgebühren als Standard-Stripe-Tarife
  • Langsamere Auszahlungen — dein Geld liegt erst bei Fresha, bevor es auf deinem Konto landet
  • Keine Portabilität — wenn du Fresha verlässt, verlierst du die gespeicherten Zahlungsmethoden und die Zahlungshistorie deiner Kunden
  • Fresha kontrolliert dein Geld — sie können Gelder einbehalten, Bedingungen ändern oder Gebühren jederzeit erhöhen

Für kleine Studiobesitzer ist diese Abhängigkeit ein echtes Risiko.

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Die Marktplatz-Falle

Freshas Marktplatz ist ein zweischneidiges Schwert. Ja, er kann neue Kunden in dein Studio bringen. Aber:

20 % Provision auf Neukunden

Jeder Kunde, der dich über den Fresha-Marktplatz findet, kostet dich 20 % seiner ersten Buchung. Wenn diese erste Buchung eine Monatsmitgliedschaft für 100 € ist, hast du gerade 20 € für eine Akquise bezahlt, die vielleicht organisch passiert wäre.

Deine bestehenden Kunden könnten den Marktplatz nutzen

Nichts hindert deine aktuellen Mitglieder daran, über die Fresha-App statt direkt zu buchen. Wenn sie das tun, könnte Fresha sie als „Marktplatz-Vermittlung" einstufen — und du zahlst Provision für Kunden, die du schon hattest.

Markenverwässerung

Auf dem Fresha-Marktplatz erscheint dein Studio neben jedem anderen Unternehmen in deiner Gegend. Deine Marke wird zu einem Eintrag in einem fremden Verzeichnis. Du baust Freshas Plattform auf, nicht deine eigene Marke.

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Was Studiobesitzer wirklich brauchen

Basierend auf Gesprächen mit hunderten Studiobesitzern — hier ist, was am meisten zählt:

1. Kurse als Kernkonzept

Dein Kursplan sollte in Kursen denken, nicht in Terminen. Erstelle einen wöchentlich wiederkehrenden Plan, setze die Kapazität pro Kurs und lass Teilnehmer bestimmte Plätze buchen. Keine Workarounds nötig.

2. Guthaben-Pakete und Mitgliedschaften

Verkaufe 5er-, 10er-Karten oder unbegrenzte Monatsabos. Teilnehmer sehen ihr Restguthaben, und das System bucht bei jeder Buchung automatisch ab. Kein manuelles Nachhalten.

3. Automatische Wartelisten

Wenn ein Kurs voll ist, kommt der nächste Interessent auf die Warteliste. Wenn jemand absagt, wird der Wartende benachrichtigt und kann den Platz beanspruchen. Null Verwaltungsaufwand.

4. Eigene Zahlungsabwicklung

Verbinde dein eigenes Stripe-Konto. Dein Geld geht direkt auf dein Bankkonto. Standard-Stripe-Gebühren gelten — kein Aufschlag, kein Mittelsmann, keine Überraschungen.

5. Transparente Preise

Eine monatliche Gebühr, alle Features inklusive. Keine Gebühren pro Buchung, kein Prozentsatz deines Umsatzes, keine Marktplatz-Provisionen. Du weißt genau, was du zahlst.

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Fresha vs. StudioBook: Ein direkter Vergleich

FeatureFreshaStudioBook
Gebaut fürTermine (Salons)Kurse (Studios)
KursplanungWorkaround über GruppentermineNative Kursplanung
WartelistenEingeschränktAutomatisch mit Benachrichtigung
Guthaben-PaketeNicht nativEingebaut
MonatsmitgliedschaftenBasisVolle Unterstützung mit Auto-Verlängerung
ZahlungsabwicklungFreshas eigene (verpflichtend)Dein eigenes Stripe-Konto
Abwicklungsgebühren2,19 % + 0,20 €Standard Stripe (1,5 % + 0,25 €)
Marktplatz-Provision20 % auf NeukundenKeine (kein Marktplatz)
Monatliche Kosten„Kostenlos" + versteckte Gebühren39 €/Monat, alles inklusive
VertragslaufzeitVariiertMonatlich, jederzeit kündbar
DatenexportEingeschränktVollständiger Export

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Wann Fresha sinnvoll ist

Um fair zu sein: Fresha ist exzellent für das, wofür es gebaut wurde:

  • Friseursalons und Barbershops mit terminbasierter Buchung
  • Beauty- und Spa-Unternehmen, die Produktverkauf integrieren möchten
  • Einzelpraktiker, die einen Kunden nach dem anderen sehen
  • Unternehmen, die Marktplatz-Sichtbarkeit wollen und bereit sind, Provision für Neukundengewinnung zu zahlen

Wenn dein Geschäftsmodell dazu passt, ist Fresha vielleicht die richtige Wahl. Aber wenn du Gruppenkurse anbietest, kämpfst du gegen das Tool statt es zu nutzen.

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Der Wechsel

Wenn du aktuell Fresha nutzt und einen Wechsel in Betracht ziehst, hier was du wissen solltest:

  • Deine Mitgliederdaten: Exportiere deine Kundenliste aus Fresha, bevor du kündigst. StudioBook macht den Import einfach.
  • Zahlungsübergang: Da Fresha die Zahlungsbeziehung kontrolliert, musst du ein eigenes Stripe-Konto einrichten und Mitglieder ihre Zahlungsdaten neu eingeben lassen. Das ist eine einmalige Hürde, die dir langfristig die Kontrolle gibt.
  • Kursplan-Migration: Die StudioBook-Einrichtung dauert unter 30 Minuten. Erstelle deinen Kursplan, setze deine Preise und teile deinen Buchungslink.
  • Keine Vertragsstrafe: Prüfe deine Fresha-Vereinbarung auf Kündigungsbedingungen, wobei die meisten Konten jederzeit geschlossen werden können.

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Das Fazit

Fresha ist ein großartiges Tool — für Salons. Für kursbasierte Studios ist es der falsche Ansatz, mit versteckten Gebühren, die sich schnell summieren.

StudioBook wurde von Tag eins für Studios gebaut, die Gruppenkurse anbieten. Ein Preis, alle Features, deine eigenen Zahlungen, keine Provisionen.

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Keine Kreditkarte erforderlich. Alle Kurse, unbegrenzte Teilnehmer, 39 €/Monat nach der Testphase.

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StudioBook wurde speziell für kleine, kursbasierte Studios gebaut — Yoga, Pilates, Tanz, Keramik und mehr. Einrichtung in unter 30 Minuten, 39 €/Monat — alles inklusive.